Der Beginn – eine Art Kindergeschichte

Der Beginn – eine Art Kindergeschichte

Wolke_grauChanneling

(Auszug aus dem Buch "Der siebte Himmel ist jetzt", Sabine Richter)

Einst war Gott allein. Er wusste, dass er alles weiß und dass all sein SEIN alles beinhaltet, was es gibt, und er war ein einziges großes Feld von Liebe und Energie.

Nun hat Gott gespürt, dass er sich nahezu schon langweilte, ohne die Erfahrung eines Gegenübers machen zu können. Es gab hier niemanden, der etwas erleben konnte, was er nicht schon wusste. Da ersann er die Idee, ein Universum zu gestalten, in der genau dieses Experiment, diese Möglichkeit bestand, ein Gegenüber zu haben, eine Erfahrung machen zu können, wo Einer dem Anderen etwas mitteilt und seine Erfahrungen austauscht und sich mit dem anderen darüber ergänzt.

Also erdachte er sich verschiedene Bereiche. Themenbereiche, wozu er Lust hatte, sich Gegenüber in die Welt zu schicken. Themenbereiche, worin er Erfahrungen machen wollten.

Er dachte, es müsse Wesen geben, die immer in der Liebe sind und es müsse Wesen geben, die das nicht sind. Es müsse Wesen geben, die vermitteln zwischen beiden Parteien und es müsse Wesen geben, die eine Heilung dieser Situation für sich in Anspruch nehmen möchten. Es müsse Wesen geben, die einfach nur erklären und lehren, und es müsse Wesen geben, die sich hingeben an die Welt, an die Dinge des Lebens und einfach nur, ohne viel nachzudenken, das Leben genießen.

So hat er also verschiedene Themenbereiche – es sind natürlich sehr viel mehr – für sie geschaffen und hat Wesenheiten aus sich heraus sozusagen, aus seinem Energiepool heraus, in diese Themenbahnen geschickt und ihnen „Lebewohl“ und „alles Gute“ gesagt:

„Geh Du nur und mache Deine Erfahrungen auf dem Themenbereich der Herzensliebe.“ Und er sagte: „Geh Du nur und mache Deine Erfahrungen auf dem Strahl der Lehre. Geh Du nur und mache Deine Erfahrungen auf dem Strahl der Liebe zu allem, was ist.“ Und so weiter und so fort. Da könnte man nun eine Menge nennen, die in diesem Buch noch sehr genau beschrieben werden.

Nun hat aber Gott eine sehr hohe Energie und sehr viel Kraft und ist wie eine Hochspannungsleitung. Und würde nun der Mensch die Energie in sich spüren, könnte er dem nicht standhalten und würde auf der Stelle verbrennen. Also wurden immer wieder in gewissen Abständen eine Art Transformatorenhäuschen gemacht, die diese Wesenheiten passieren mussten auf ihrem Weg. Und sie gingen durch das Transformatorenhäuschen hindurch, und als sie hindurch waren, waren sie ein bisschen weniger hochschwingend, ein bisschen weniger Energie. Und sie passierten auf ihrem Strahl – beispielsweise dem weißen Strahl, dem der Lehre und Klarheit – ein nächstes Transformatorenhäuschen und daraufhin waren sie wieder mit ein bisschen weniger Energie beladen.

So ließen sie in den Transformatorenhäuschen auf ihrer Strecke immer mehr Energie hinter sich, bis sie auf eine Ebene kamen, wo sich Planeten zeigten und Sonnen und etwas Festes, Materielles entstand. „Und dort“, so dachten sie, „werden wir uns nun eine Heimat suchen.“ Sie traten ein durch ein Transformatorenhäuschen auf dem stand: „Vierte Dimension.“ Und als sie hindurchgingen, waren sie auf einmal viele Männer und Frauen. Es gab nun nicht mehr den Lehrer, den Heiler, den Herzensliebenden, sondern es gab fünf Heiler und fünf Heilerinnen und zehn Lehrer und zehn Lehrerinnen – allein durch die Passage durch dieses letzte Transformatorenhäuschen.

Und sie erblickten von oben die Erde und wussten: Nun sind wir in einer polaren Ebene, wo es ein Weiblich und ein Männlich gibt. Sie erkannten ein Licht und ein Dunkel. Und dorthin wollten sie nun gehen und wollten erforschen, wie es ist, in einer derart reduzierten Energieschwingung, in einem festen materiellen Zustand, in einem Körper ein Leben zu gestalten.

Und so kamen sie hierher und lebten ein Leben, das Ihr Inkarnation nennt. Und nach diesem Leben hatten sie erkannt, was es heißt, als Frau ein Kind auf die Welt zu bringen und fanden es sehr lustig, welche Illusion es ist, dass ein Lichtpunkt durch einen anderen Lichtpunkt, durch eine Körperhülse geboren wird. Was für ein feiner Spaß!

Und so lebten sie viele Leben, viele Inkarnationen und machten immer mehr Erfahrung mit anderen Lehrern, mit den Heilern, mit den Liebenden und mit jenen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Liebe zu negieren und zu verleugnen. Und es gab eine Vielzahl von Schauspielen innerhalb dieser Leben, und es gab Austausch.

Und es gab auch ein Vergessen. Und das ist etwas, was es nur in Euerer Materie gibt, obwohl Ihr Wesen der hohen Lichtebenen seid. Denn wenn Ihr gerade einmal nicht inkarniert, seid Ihr in einem Körper, so könnt Ihr nur zurück in die Ebenen, wo Ihr Euere letzte Transformationspassage der Aufteilung passiert habt und könnt eine lange, lange Zeit nicht mehr höher zurück.

Erst wenn Ihr alles durchlaufen habt und alle Euere Erfahrungen mit allen Strahlen, wie wir sie nennen, gemacht habt und mit allen Rollen und es in eine liebevolle Schwingung gebracht habt und alles in der Liebe leben könnt, könnt Ihr wieder zurück, Euch einsammeln, Euch treffen mit Eueren fünf Lehrern und fünf Lehrerinnen. Und Ihr könnt wieder zurück durch dieses Transformatorenhäuschen auf dem Weg nach oben. Und danach werdet Ihr eine höhere Schwingung, mehr Energie und mehr Licht haben.

Und jetzt ist etwas neu: Ihr habt eine Erfahrung gemacht. Eine Erfahrung des Inkarnierens und der Materie. Und das ist etwas, was Gott freut. Denn nun sammelt er seine ganzen verschiedenen Lehrerinnen und Heiler und so weiter – Bewusstseine – ein, holt sie wieder zurück und weiß: „Jetzt sind alle wieder bei mir. Und alle haben eine Erfahrung gemacht, die ich nicht teile. Aber da ich sie mir wieder zurückhole und tief in mich hineinnehme, sind wir nun eine Gottheit mit einer Erfahrung. Mit einer Erfahrung des GetrenntSEINS, des Vergessens und des Aufgespalten-SEINS.“

Und das ist etwas Wunderbares.

 

Ist das etwas, was Ihr, liebe Seelen, versteht? Wahrscheinlich nicht gleich. Doch wenn Ihr in diesem Buch ein wenig weiterblättert und ein wenig tiefer in die Materie einsteigt und aus dem „Es war einmal ...“ heraustretet und es mit anderen Augen, wissenden,  wissenschaftlichen und hinterfragenden Augen betrachtet, so werdet Ihr am Ende alles erklärt finden und einen tiefen Einblick in die verschiedenen Strahlen und ihre Aufgaben und das höhere Bewusstsein haben. Und Ihr werdet erkennen, dass die Geschichte vom „Lieben Gott dort oben“ wohl doch nur eine Kindergeschichte war.

Die Erde wird sich irgendwann einmal in einen feinstofflichen Planeten verändern, den man dann nicht mehr als Planet bezeichnen kann, da er nicht mehr in der dritten Dimension, in der Materie, vorhanden sein wird, so wie alle anderen Planeten im Übrigen auch nicht. Es ist der Rückentwicklungsprozess zur Quelle. Aber vielleicht nicht mehr so lange, wie Ihr Euch das vorstellt. Während dieser Zeit wird es zwei sehr unterschiedliche Gesellschaften geben. Jene, die sich dazu entschließen, auf der Erde zu leben und alternative Gesellschaften zu gründen, die sich wieder erneut in die dritte Dimension begeben und sich der Schwere und den Bedingungen der Materie unterwerfen. Oder Ihr könnt sehr genau unterscheiden, ob Ihr Grenzgänger sein wollt in sehr hoher Energie auf der Erde und nur im feinstofflichen

Bereich Kontakt zu den Menschen aufnehmen wollt, die in der Lage sein werden, Euch zu empfangen, so wie Ihr uns nun empfangt. Es ist ein nahtloser Übergangsprozess an Schwingungserhöhung, und Ihr werdet als reife Seelen die Möglichkeit haben zu entscheiden, in welchem Frequenzbereich Ihr Euch aufhalten möchtet.

Ihr seid derzeit wie ein Amphibium, das aus dem Wasser gekommen ist, um an die Luft zu geraten. Ihr sollt Euch dorthin bewegen, wo Ihr Euch in Euerem Milieu am wohlsten fühlt. Dies ist Euere derzeitige ambivalente Situation, die wir „Seelenevolution“ nennen dürfen. Die Zeit des Lebens von einem Element in ein anderes.

Stellt Euch vor, Ihr hättet bisher das Wasser belebt und geratet nun in eine luftige Existenz. Euch wachsen an den Flossen kleine Füßchen, und Ihr seid nicht Fisch noch Fleisch. Ihr seid derzeit in einem Zwischenstadium, das Euere Körper langsam verändert und Euch noch an den alten Gewohnheiten festhalten lässt, wie wenn Ihr immer noch das Wasser durch die Kiemen strömen lassen wolltet. So sind Euere Essgewohnheiten anfallartig, eigenartig

grob und derb. Und zu anderen Zeiten wiederum, wenn Ihr Euch bewusst seid, wohin der Weg Euch aufs Land sozusagen führen soll, seid Ihr empfindsam und fein. Und das Füßchen kann nur durch ständiges Benutzen dieser eigenartigen Flossenfüße entwickelt werden. Nur dann werdet Ihr den Weg dorthin schaffen. Und in diesem Bewusstsein habt Ihr manchmal tagelang das Bedürfnis zu fasten, nur Wasser und Tee zu trinken oder Euch eine etwas heilige Lebensweise aufzuerlegen.

Und in dieser Ambivalenz haltet Ihr Euch derzeit auf, weil Ihr Euch quasi auf dem Schnittpunkt der liegenden Acht befindet und Euch vom Wasser zum Land bewegt. Wenn Ihr fest auf Eueren kleinen neuen Füßchen gehen könnt, so könnt Ihr jederzeit für Euch entscheiden, ob Ihr ins Wasser zu gehen wünscht, oder lieber am Land bleiben wollt. Aber Ihr werdet nie mehr durch die Kiemen atmen können.